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Würzburg / München: Landtag beschäftigt sich mit drohender Brose-Schließung

03.04.2025, 05:30 Uhr in Lokales
Das Maximilianeum
Foto: pixabay.com

​​Die drohende Schließung des Brose Standorts in Würzburg schlägt immer höhere politische Wellen. Am Donnerstag wird es zum Thema im bayerischen Landtag. Das hat der Ochsenfurter SPD-Abgeordnete Volkmar Halbleib jetzt mitgeteilt.

​Demnach befasst sich der Wirtschaftsausschuss damit.

​Konkret fordert Halbleib: es müssten Gespräche mit dem Betriebsrat und dem Unternehmen geführt werden. So sollen Lösungen zum Erhalt des Standorts erarbeitet werden.

​Außerdem ist der Abgeordnete der Meinung, dass es dem Unternehmen nur um die kurzfristige Gewinnmaximierung statt um nachhaltiges Wirtschaften geht. Die schlechte wirtschaftliche Lage sei eher auf Managementfehler zurückzuführen.

​Wie berichtet, prüft der Automobilzulieferer eine Schließung des Standorts, um Kosten zu sparen. Damit würden aber 1.400 Arbeitsplätze wegfallen.

​Auch die Grünen-Abgeordneten Patrick Friedl und Kerstin Celina hatten sich in einem offenen Brief bereits an Wirtschaftsminister Aiwanger gewandet und gefordert, er solle sich für den Erhalt stark machen. Halbleib kritisiert jetzt, dass Aiwanger einen Besuch im Würzburger Werk bisher abgelehnt hat.

Zum Hintergrund

​Sollte der Würzburger Standort geschlossen werden, dann droht auch der Verlust von 1.400 Arbeitsplätzen. Brose ist einer der größten privaten Arbeitgeber in Würzburg, aber auch in der Region. ​